Eigenlob stinkt? Ganz und gar nicht: Eigenlob stimmt!

„Aber das tut man doch nicht“- wehren Sie vielleicht innerlich ab. Sich selbst loben, das gehört sich einfach nicht. 

In der Tat ist es eine Gratwanderung: ein bisschen Klappern gehört zum Handwerk, wird es aber übertrieben, wirkt es leicht arrogant und selbstverliebt. 

Aber nicht nur auf das richtige Maß kommt es an, sondern überhaupt erst einmal darauf, sich bewusst zu machen, was lobenswert ist. 

Eine gute Idee ist hier, wenn Sie sich ein eigenes Lob-Buch anlegen: 

Nehmen Sie sich ein besonders schönes Notizbuch zur Hand, vielleicht in Leder gebunden oder mit Satin eingeschlagen. Auf jeden Fall ein Buch, das Sie in seiner Optik als wertvoll empfinden – schließlich soll es Sie täglich begleiten. 

Fangen Sie im 1. Schritt einfach an zu schreiben und berücksichtigen Sie dabei z. B. die folgenden Fragen: 

  • Was mag ich an mir besonders?
  • Was habe ich bisher schon erreicht und geschafft?
  • Für was interessiere ich mich besonders?

Nehmen Sie Ihr Eigenlob-Buch immer wieder zur Hand, wenn Ihnen etwas Neues einfällt.

Führen Sie im 2. Schritt Ihr Buch als Erfolgstagebuch weiter: 

  • Was habe ich heute geschafft?
  • Was habe ich mir und anderen heute Gutes getan?
  • Wo habe ich „Nein“ gesagt, weil ich ein „Nein“ gespürt habe?

Führen Sie auch vermeintliche Kleinigkeiten auf. 

Sie sind freudig überrascht und stolz darauf, was Sie alles können und was Sie alles schon erreicht haben? Sie haben allen Grund dazu! Eigenlob hat nicht zwangsläufig etwas mit Angeberei oder Eitelkeit zu tun. Vielmehr bringt es Sie auf dem Weg, sich selbst zu lieben, ein großes Stück weiter! 

Viel Freude und gute Erfolgsgefühle beim Schreiben Ihres persönlichen Eigenlob- und Erfolgsbuches wünscht Ihnen Ihre Sabine Holzhauser

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