Motivations-Tipps gegen trübe Tage

Gerade im Dezember gibt es häufig trübe Tage und es wird früh dunkel. Dadurch fühlen wir uns oft müde und meinen, dass der Antrieb fehlt.

An langen, dunkel Abenden ist die Verlockung viel größer als im Sommer, sich der sanften Sucht „Fernsehen“ hinzugeben. Nichts gegen einen gemeinsamen DVD-Abend oder bewusst ausgesuchte Sendungen – es geht um das Versacken vor der Mattscheibe, das die Trägheit nur noch befeuert.

1. Hält wach: Suchen Sie sich ein spannendes Winterprojekt

Entscheiden Sie sich stattdessen für ein Projekt, gerade eines jener Dinge, die im Sommer oft zu kurz kommen, wie etwa:

  • endlich den großen Karton mit den Fotos der vergangenen zehn Jahre in Angriff zu nehmen
  • endlich die Neuübersetzung von Dostojewski zu lesen
  • endlich sich in die neue Software einzuarbeiten
  • endlich ein Wissensgebiet, das Sie schon lange interessiert, systematisch aneignen

Und dann genießen Sie einfach die langen, ruhigen Abende, die Ihnen dafür zur Verfügung stehen.

2. Belebt: Warm anziehen und raus ins Freie!

Wenn sich die Sonne zeigt, sollten Sie sie als Geschenk begreifen und wann immer möglich nutzen: Machen Sie beispielsweise Wege zu Fuß, die Sie sonst mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Auto zurücklegen.

Aber auch sonst gilt: Gehen Sie spazieren, ganz gleich, wie das Wetter ist. An trüben, nassen Tagen sollten Sie Orte aufsuchen, an denen Sie möglichst weit sehen können. Denken Sie dabei an das Motto: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung!

3. Macht glücklich: Gehen Sie unter Leute!

Im Sommer sind wir ganz automatisch unter Menschen, da wir uns viel draußen aufhalten und da das Wetter auch bei zufälligen Treffen zum Verweilen und Unterhalten anregt.

Geben Sie das im Winter nicht ganz auf: Gehen Sie aus dem Haus, einkaufen oder ins Museum oder in ein Café. Und planen Sie regelmäßig Einladungen und Treffen mit Freunden: Spieleabende, gemeinsames Kochen, Winterausflüge etc.

4. Stimuliert: Sorgen Sie für etwas Neues

Verlassen Sie die ausgetretenen Pfade. Gehen Sie davon aus, dass es
immer etwas Neues zu entdecken gibt. Laden Sie sich bei jemandem ein,
bei dem Sie noch nie waren. Besuchen Sie ein Museum, eine Kirche oder
einen Park, den Sie bisher immer nur von außen kannten. 

5. Wärmt: Heißes Wasser und Suppe

Im Winter haben wir mehr Bedürfnis nach etwas Warmen. Damit Sie dadurch keinen Koffeinkollaps bekommen: Trinken Sie zwischendurch einfach heißes Wasser. Füllen Sie sich eine gut ausgewaschene Thermoskanne (damit’s nicht nach altem Kaffee schmeckt), und trinken Sie das heiße Wasser schluckweise. Das wärmt die Seele – ohne jede schädliche körperliche Nebenwirkung.

Gut sind im Winter auch Eintöpfe und Suppen, die Sie in großen Mengen zubereiten können, gleich mit für den nächsten Tag (Eintöpfe schmecken aufgewärmt noch oft viel besser) oder zum Einfrieren.

Und: Machen Sie grade jetzt keine Diät! Nichts gegen gesundes Leben und Abnehmen, aber in der kalten Jahreszeit braucht Ihr Körper mehr Nährstoffe und Glückshormone als im Sommer.

Viel Motivation und Energie gerade auch an trüben Tagen wünscht Ihnen Ihre Sabine Holzhauser

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