Flöhe im Glas

– oder: die eigene Messlatte setzen

Dazu eine Geschichte:

Wissenschaftler steckten Flöhe in einen Glasbehälter. Diese sprangen, auch nachdem die Glasseiten konstant erhöht wurden, so lange heraus, bis ein Glasdenkel Ihnen das unmöglich machte. Natürlich, die Köpfe wollten sie sich nicht anschlagen. Also reduzieren wenn sie ihre Sprunghöhe. Sie taten dies aber auch noch, nachdem es kein Glasdeckel mehr erforderlich machte. Jetzt setzten die Wissenschaftler neue Flöhe in den Glasbehälter. Was glauben Sie wohl, wie hoch diese gesprungen sind? Na, ganz einfach: die Flöhe haben sich umgesehen, wie hoch die übliche Sprunghöhel ist und haben sich angepasst. Sie kamen gar nicht auf die Idee, aus dem Glasbehälter heraus zu springen. Das taten sie erst, als die Wissenschaftler ihnen – im wahrsten Sinne des Wortes – Feuer unter dem Hintern machten.

Fazit:

  1. Es macht Sinn, Gegebenheiten zu akzeptieren, statt andauernd mit dem Kopf gegen die Wand anzurennen.
  2. Es macht keinen Sinn, Gegebenheiten nicht immer wieder zu überprüfen, ob sich neue Möglichkeiten bieten.
  3. Sich an den Maßstäben der anderen zu orientieren, schränkt Ihre Leistungen und Kreativität ein.
  4. Es ist besser, das Feuer der Begeisterung in sich zu haben statt Feuer unter dem Hintern gemacht zu kriegen.

Viel Spaß und Erfolg beim Setzen Ihrer eigenen Messlatte wünscht Ihnen Ihre Sabine Holzhauser

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